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Kein Akademikerball und erst recht kein WKR

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Als letztes Jahr um die 8ooo Menschen auf der Straße waren, hatte die Hofburg GesmbH schon beschlossen gehabt, dass der WKR-Ball nicht mehr in der Hofburg stattfinden darf. Damit, dass die FPÖ dann einspringt, einen “Akademikerball” veranstaltet, diesen von den selben Leuten organisieren lässt, und nicht mal versucht so zu tun, als wäre das wirklich ein neuer Ball, damit hatten sie natürlich kein Problem.
Wir schon.
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käfigschwimmen

being fed

Ein warmer Tag an der alten Donau. Und hier ein Bild davon.

küssen gegen christenfundis

Hätt’ Maria abgetrieben, wär’n die uns erspart geblieben! Immer noch gibt es christliche Fundamentalist*innen, die mit ihrer mittelalterlichen Logik und Argumentation versuchen, die Welt zu überzeugen, dass Homosexualität eine Sünde, Schande und Straftat ist oder sein sollte. Also zogen sie am Samstag, dem 16.6.2012 mit ihren Kreuzen, Jesusbildern und Gebeten ins Feld gegen die alljährliche Regenbogenparade, und weil diese Christenfundis ihren Bullshit und ihre Rosenkränze nicht unkommentiert in die Welt hinausposaunen sollten, gab es eine bunte Gegendemo gegen die grau-braune Gegendemo gegen die bunte Parade.

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mayday and a blockparty

Ich muss Arbeit nicht geil finden, um den ersten Mai zu feiern, Herr Grigat. Prekär leben, vernetzt kämpfen. Es macht nämlich auch Sinn, Gemeinsamkeiten zu finden, und eine dieser Gemeinsamkeiten ist, dass fast alle von uns Lohnarbeit in irgendeiner Form leisten müssen, und dass wir alle in Konkurrenzverhältnisse gesetzt werden, die wir nicht wollen und die nichts besser machen, im Gegenteil. Gerade wenn moderne Anstellungs- und (Selbst-)Ausbeutungsverhältnisse uns vereinzeln wollen, und uns das auch noch als Fortschritt und größere Freiheit verkauft wird, uns aber nur in Unsicherheiten ohne gemeinschaftlichen Rückhalt wirft, macht es Sinn, gemeinsam und vernetzt zu kämpfen, denn wir müssen uns das nicht gefallen lassen.

Die weltweiten Mayday-Paraden sind dafür ein Zeichen: wir sind viele, wir wollen uns euren Leistungszwang nicht gefallen lassen.
Also trafen sich am ersten Mai auch in Wien viele nette Menschen, um sich Straßen und Räume zu nehmen, um zu tanzen, und zu vernetzen. Um 14h kamen einige hundert Menschen in den Bruno-Kreisky-Park, um dann zwei Stunden später durch die Stadt zu tanzen. Durch den Fünften gings zum Karlsplatz und von dort zur Heinestraße, wo auf den Straßen vor der PizzAria in einer sehr gemütlichen Blockparty endete.

Dabei wurden wir von einem absurden Polizeiaufgebot in Wanderkessel-Manier begleitet, beobachtet und gefilmt. Ein Hubschrauber am Himmel, mindestens 30 Busse vor und hinter der Parade und ein ganzer Marschkorps rundherum. Ich weiß nicht, was die Exekutive hier befürchtet hat, aber dafür hatten wir ein paar hundert Staatsdiener*innen, die in Vollmontur und wahnsinniger Hitze für ihre Feiertagszulage schwitzten.

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IE bleibt

Die Aktionswoche der Internationalen Entwicklung fand am Donnerstag Morgen mit dem fast schon traditionellen Frühstück der ie vor dem Rektorat seinen bisherigen Höhepunkt. Nachdem das Angebot zum Gespräch vom Rektorat aus ausgeschlagen wurde, entschied mensch spontan sich Gehör zu verschaffen indem das Rektorat unmittelbar besetzt wurde.  150 Studierende leisteten passiven Widerstand gegen die Abschaffung des Bachelors Internationale Entwicklung indem sie im Rektorat ausharrten, bis sie (in einigen Fällen nicht gerade zimperlich) von der Polizei hinausgebracht wurden (Daten wurden von jedem/jeder aufgenommen). Nach dieser Aktion zog mensch gemeinsam zum Campus um das weitere Vorgehen zu besprechen, danach gab es eine Spontandemonstration mit mehreren hundert Menschen, welche im Anschluss daran das Audimax besetzten (und eine Prüfung der Psychologie beendeten). Das Hauptgebäude der Universität Wien wurde daraufhin von der Polizei abgeriegelt, mensch konnte zwar raus, jedoch nicht mehr hinein. Um ca. 22Uhr wurde das Audimax von der Polizei geräumt, nachdem die Protestierenden das Angebot der freiwilligen Räumung des Rektorats nicht angenommen hatten.

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keine helden

 

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fences II

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